Aktuelles

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Meldungen und Ankündigungen über unsere Aktivitäten. Oft ist unsere Arbeit vertraulich, insbesondere in konkreten Konfliktfällen. Über einige Trainings und öffentlich zugängliche Projekte informieren wir Sie aber gerne an dieser Stelle.

Neus Blended Learning Konzept zu den Themen Führung und Verhandeln
Die Bucerius Executive Education bietet ein innovatives Lernkonzept, bei dem professionelle Online-Videokurse, interaktive Webinare und Präsenzseminare kombiniert werden. Die Partner von TGKS sind in diesem blended learning Konzept für die Themen Führung/leadership und Professionelles Verhandeln zuständig. Einen Einblick erhalten Sie hier.

Dr. Hansjörg Schwartz zum Honorarprofessor ernannt
Hansjörg Schwartz wurde von der Hochschule Südwestfalen zum Honorarprofessor ernannt. Einen Pressebericht finden Sie hier.

Studie Verhandlungsmanagement in deutschen Unternehmen 2016
Auf Initiative des Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft (RTMKM) hat das IKM (Uni Frankfurt/Oder) gemeinsam mit dem Center for Corporate Skills & Dispute Competence (CODI) der EBS Universität für Wirtschaft und Recht die Praxis des Verhandlungsmanagements in deutschen Unternehmen im Jahr 2016 mittels einer empirischen Studie näher untersucht. Mitautoren der Studie sind Dr. Hansjörg Schwartz und Dr. Felix Wendenburg. Ziel der Befragung von knapp 300 Unternehmensvertretern war es, herauszufinden, an welchen Stellen die Verhandlungsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung in deutschen Unternehmen im einzelnen suboptimal gestaltet ist - und für die offen gelegten Defizite passgenaue Konzepte zu entwickeln, die das Verhandlungsverhalten von Unternehmen sowohl auf der Mikro- (Gestaltung einzelner Verhandlungen) als auch auf der Makroebene (Verzahnung der für ein Verhandlungsmanagement notwendigen Bestandteile mit den im Unternehmen bereits vorhandenen Management-Systemen) verbessern.
Die Studie kombiniert einen individuellen und einen organisationalen Fokus: Das Interesse gilt zum einem der Person des Verhandlers und zum anderen den institutionalisierten Rahmenbedingungen für professionelles Verhandeln in den Organisationen. Im Ergebnis stellen die Studienherausgeber fest, dass das Verhandlungsmanagement von Unternehmen in Deutschland derzeit noch kaum systematisiert ist. Die Mehrzahl der Verhandler agiert in der Regel ohne oder mit ungeeigneten Zielvorgaben; ein systematisierter Austausch mit Vorgesetzen findet de facto nicht statt; Verhandlungsablauf und Verhandlungsergebnisse werden im Nachgang selten evaluiert.
Eine Professionalisierung des Verhandlungsmanagements setzt nach den Erkenntnissen der Studienherausgeber in erster Linie voraus, dass sich das Verständnis von Verhandlungen wandelt: Verhandlungen sind in der Regel keine punktuellen Ereignisse, sondern ein prozesshaftes Geschehen. Konkrete, aus den Befragungsergebnissen abgeleitete Handlungsempfehlungen setzen an diesem Gedanken an und sollen Unternehmen beim Aufbau eines „negotiation-wise management“ unterstützen: Einer Unternehmensführung, die sich der Relevanz wertschöpfenden Verhandelns bewusst ist, dieses Bewusstsein bei der Qualifikation ihrer Beschäftigten berücksichtigt und in die Ausgestaltung von Verhandlungsprozessen einfließen lässt.
Der ausführliche Studienband mit den detaillierten Studienergebnissen, den Handlungsempfehlungen und Erläuterungen zu einer Prozess-Spirale der Verhandlungsprofessionalisierung kann als kostenfreies PDF-Dokument über die Seite www.verhandeln-mit-system.de bestellt werden.

Konfliktmanagement beim Ausbau erneuerbarer Energien
Das von der Bundesregierung eingerichtete Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE, i.G.) hat das Institut für Konfliktmanagement der Europa-Universität Viadrina mit einem Gutachten beauftragt. Das Gutachterteam (Ulla Gläßer, Markus Troja, Marlies Bahrenberg, Nicole Becker) erarbeitet Empfehlungen zur Qualifizierung von Konfliktberatern und Mediatoren sowie für deren Einsatz auf lokaler und regionaler Ebene.  Mehr dazu finden Sie hier ...
Darauf aufbauend startet unter der Leitung von Prof. Dr. Ulla Gläßer und Dr. Markus Troja eine Weiterbildung in dem Themenfeld für ausgebildete Mediatoren. Informationen und Kontaktdaten erhalten Sie hier ...

Neue Rubrik "Impulse aus der Forschung" in der KONFLIKTDYNAMIK

Viele Praktiker/innen des Konfliktmanagements haben keine Zeit, um wissenschaftliche Fachbeiträge zu den Themen ihrer Arbeit zu suchen und zu lesen. Trotzdem wollen sie ihre Arbeit auf dem aktuellen Stand der Forschung halten. Das ermöglicht die Zeitschrift KONFLIKTDYNAMIK seit Heft 1/2016 mit einen besonderen Service. In der neuen Rubrik „Impulse aus der Forschung“ werden kurz und prägnant Ergebnisse wissenschaftlicher Studien vorgestellt, die eine wichtige Orientierung für die Praxis liefern. So können Sie sich in den Themenfeldern Verhandeln, Vermitteln und Führen in Organisationen bequem auf dem aktuellen Stand des Wissens halten.
In der ersten Ausgabe wurden z.B. Forschungsergebnisse zu den folgenden Themen vorgestellt:
•    der Einfluss von Geschlecht und Macht auf Verhandlungen in Organisationen
•    die Auswirkungen unterschiedlicher Führungsstile auf den Umgang mit Konflikten in Unternehmen
•    der Erfolg parteiischer Mediatoren im politischen Raum
•    das Konzept des „Dienenden Führungsstils“ auf dem Prüfstand.
Informationen zur Zeitschrift finden Sie unter www.konfliktdynamik.de

Ulla Gläßer zur ordentlichen Professorin für Mediation und Konfliktmanagment berufen
Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder hat Ulla Glässer als Professorin für Mediation und Konfliktmanagment berufen. Es handelt sich um die erste Professur zu diesem Themengebiet an einer juristischen Fakultät im deutschsprachigen Raum. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mediationsverfahren zum Repowering von Windenergieanlagen 2015 erfolgreich abgeschlossen
Im Auftrag des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen hat TGKS 2013 und 2014 ein Mediationsverfahren zum Repowering von Winenergieanlagen im größten Vogelschutzgebiet des Landes, der Hellwegbörde, durchgeführt. Schon vor Einrichtung des Vogelschutzgebietes waren dort zahlreiche Windenenergieanlagen aufgestellt worden. Auf Grundlage eines Windenergieerlasses des Landes NRW ist das Vogelschutzgebiet zwar Tabuzone für zusätzliche neue Anlagen. Der Altbestand soll aber repowert werden können. Der Abbau und Ersatz durch größere neue Windenergieanlagen scheitert nun mitunter an Einschätzungen über Risiken für den Artenschutz. In dem Mediationsverfahren kam es zu einer Einigung zwischen den Vertretern der Windenergiebranche, des Natur- und Artenschutzes sowie der zuständigen Behörden über das zukünftige Vorgehen beim Repowering. Die Vereinbarung finden Sie hier. Eine Presseerklärung des Umweltministeriums NRW zum Verfahren finden Sie hier. Eine Zusammenstellung von Reaktionen der regionalen Presse stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Kommentar zum Mediationsgesetz erschienen
Der Handkommentar zum Mediationsgesetz von RA Dr. Jürgen Klowait und Prof. Dr. Ulla Glässer ist jetzt bei Nomos erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Felix Wendenburg mit Otto-Hahn-Medaillie und Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Für seine Dissertation zum Thema „Der Schutz der schwächeren Partei in der Mediation“ wurde Dr. Felix Wendenburg mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem Mediations-Wissenschaftspreis der Centrale für Mediation ausgezeichnet.
Felix Wendenburg hat am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg von 2008 bis 2011 für seine Promotion geforscht. In seiner Dissertation setzt er sich mit dem Verhandlungsmachtgefälle zwischen Konfliktparteien in der Mediation auseinander. Mit der Otto-Hahn-Medaille würdigt die Max-Planck-Gesellschaft herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern. Die Centrale für Mediation prämiert mit dem Mediations-Wissenschaftspreis herausragende Arbeiten zum Thema Mediation.
Felix Wendenburg, Der Schutz der schwächeren Partei in der Mediation. Mohr Siebeck 2013, 413 Seiten, ISBN 978-3-16-152345-8.

Konfliktmanagementprogramm beim Budesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Seit Januar 2014 wird den Beschäftigten im BMVI im Rahmen eines Konfliktmanagementprogramms zunächst probeweise für ein Jahr Unterstützung in Konfliktsituationen angeboten. Dieses Angebot richtet sich an die Beschäftigten, sofern Sie sich in einem persönlichen Konflikt mit einer Kollegin oder einem Kollegen befinden und gemeinsam Unterstützung durch eine Moderatorin oder Moderator benötigen. Dr. Markus Troja schult sowohl die internen Konfliktmoderatorinnen und Konfliktmoderatoren als auch die Ansprechpersonen. Das Konfliktmanagementprogramm wurde auf der Grundlage einer Verwaltungsanordnung eingeführt. Die fachliche Ausgestaltung ist in einem Fachkonzept niedergelegt.

Ausbildung von Inhouse-Mediatoren für die Deutsche Bahn
Zum wiederholten Male führen die Partner von TGKS eine Kompaktausbildung Mediation für Mitarbeiter und Führungskräfte der Deutschen Bahn durch. Im Rahmen des Konfliktmanagementsystems der Deutschen Bahn nimmt der Mediatorenpool des Konzerns eine zentrale Rolle ein.

Ullag Glässer, Lars Kirchoff und Felix Wendenburg geben zweiten Band zu Mediation und Konfliktmanagement heraus
Der zweite Band der Interdisziplinären Studien zu Mediation und Konfliktmanagement ist bei Nomos erschienen. Informationen finden Sie hier.

Markus Troja ist Herausgeber der Fachzeitschrift "KONFLIKTDYNAMIK - Verhandeln, Vermitteln und Führen in Organisationen". Die Zeitschrift erscheint seit Januar 2012 vierteljährlich im Verlag Klett-Cotta. Sie wird fachlich vom Herausgeber und einem Redaktionsbeirat aus 13 renommierten Experten getragen. Die Fachzeitschrift widmet sich speziell dem Themenfeld Konflikte und Konfliktmanagement in Organisationen. Alle Informationen zur Zeitschrift finden Sie unter http://www.konfliktdynamik.de/.

Neuerscheinung: Gerichtliche Mediation. Grundsatzfragen, Etablierungserfahrungen und Zukunftsperspektiven. Herausgegeben von Ulla Gläßer und Kirsten Schroeter. Informationen zum Buch finden Sie hier oder auf der rechten Seite als Downlowd.


TGKS baut Angebote zum Konfliktmanagement im Bereich "Erneuerbare Energien" aus
Weitere Informationen dazu erhalten Sie in unserem Flyer "Professionelles Konfliktmanagement beim Ausbau Erneuerbarer Energien", der Ihnen auf der rechten Seite zum Download zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie auch hier.

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